Robotik-Sommercamp in Aalen

“Ferien? Was ist das?” dachte sich unser FLL-Team “3, 2, 1, LEGO!” in diesem Sommer wohl. Schon früh kamen sie auf ihre Coaches zu mit der Idee für ein Robotik-Camp in den Sommerferien. Sie hatten sogar schon einen Termin ins Auge gefasst, sodass es dann quasi nur noch drum ging, eine geeignete Unterkunft zu finden. Gar nicht so einfach bei 12 Personen - so waren doch fast alle Teammitglieder mit an Bord. Fündig wurden Aaron, Filippa, Richard und Tim am Ende in Aalen, wo sie Anfang September für 5 Nächte eine schöne “Stadtvilla” buchten. Aus Sicht eines Teammitglieds:

Zunächst fuhren wir mit dem Zug über Mühlacker nach Aalen. Hierbei machte die Bahn Probleme, woraufhin das Team eine halbe Stunde länger als geplant am Bahnhof in der Hitze warten musste. Trotzdem kamen alle nach einer klimatisierten Zugfahrt gut in Aalen an. Nachdem man trotz des vielen Gepäcks auch den Aufstieg auf den Berg sogar mit einem Wettrennen abgeschlossen hatte, ging es sofort ans Einrichten und Aufbauen der Robotik Materialien. Da die Matte mitsamt Aufgabenmodellen leider nicht in den Zug passte, hatte Filippa sie für uns im Auto mit nach Aalen genommen.

Während auf dem Dachboden gebaut wurde…
… durfte sich in der Küche ausgetobt werden!
Dann wurde auch schon direkt mit dem Arbeiten begonnen. Das Spielfeld war auf gebaut und der Roboter auch schon fast fertig. Sofort wurde mit dem Punktemahchen begonnen. Parallel zu den Aufgaben am Roboter wurde auch schon nach einer passenden Idee für das Forschungsprojekt gesucht und viele E-Mails an Experten wurden versendet. Bis spät in die Nacht wurde gearbeitet und nach einem leckere Frühstück um halb neun mit Pancakes ging es direkt weiter. Die weiteren fünf Tage verliefen ähnlich: Es wurde an Aufsätzen getüftelt und auch schon Testdaten für das Robot-Design wurden erhoben. Während dieser Tage entstanden viele kreative Ideen und schon bald hatten wir 400 Punkte erreicht. Vor allem wurde für die restliche Saison schon vieles vorbereitet, wobei unter anderem die Projektmanagementmethode SCRUM umgesetzt wurde. Häufig wurde Abends um 23 Uhr nach der Arbeit noch eine gemeinsame Runde Werwolf gespielt, und auch Tabu XXL durfte nicht fehlen.

Als Abwechslung von Robotik gab es auch einen Ausflug in einen Kletterwald, wo alle viel Spaß hatten. Für das Teambuilding waren all diese Aktivitäten natürlich hervorragen geignet, zusammen mit einigen weiteren pädagogischen Spielen.

So endete das Robotikcamp als ein voller Erfolg nachdem nach einer extrem heißen Zugfahrt ohne Klimaanlage (aber immerhin ohne Verspätung) alle wieder heimgekehrt waren.

Jonas für “3, 2, 1, LEGO!“

Und während drinnen die Köpfe rauchten…
… hieß es draußen, einen kühlen Kopf zu bewahren!